Geschlechtsorgane

Auf dieser Seite finden Sie Fragen rund um das Thema
„Geschlechtsorgane“
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Lernen.

 

Was versteht man in der Anatomie unter dem Begriff Salpinx?

Unter Salpinx versteht man in der Anatomie den Eileiter. Der Eileiter wird mit zwei Fachausdrücken bezeichnet. Diese lauten: Tube oder Salpinx.

 

Was versteht man in der Anatomie und in der Gynäkologie unter dem Begriff Adnexe?

Unter Adnexe fasst man den Eierstock (Ovar) und den Eileiter (Tube) zusammen.

 

Was versteht man unter den Gonaden?

Als Gonaden bezeichnet man die Keimdrüsen. Bei Mann sind dies die Hoden (Testes) und bei der Frau die Eierstöcke (Ovarien).

 

Mit welchem Eigennamen wird der Follikel im Ovar unmittelbar vor dem Eisprung (der Ovulation) bezeichnet?

Das ist der Graaf-Follikel. Im Graaf-Follikel wird in erheblichem Umfang Östrogen produziert.

 

 

Welche Aufgabe hat das in der Hypophyse gebildete FSH bei der Frau und beim Mann?

Die Abkürzung FSH steht für Follikel stimulierendes Hormon. Das follikelstimulierende Hormon hat seinen Namen aufgrund seiner Funktion. Es stimuliert in den Eierstöcken die Follikelreifung. In den heranreifenden Follikeln der Eierstöcke wird dann vermehrt Östrogen gebildet.

Für die Fortgeschrittenen:

Bei Mann stimuliert das FSH die Spermienentwicklung.

 

Wo suchen Sie die Sertoli-Zellen und welche Aufgabe haben diese?

Die Sertoli-Zellen liegen im Hoden. Die Sertoli-Zellen produzieren das Testosteron (männliches Geschlechtshormon) und in sehr kleiner Menge auch Östrogen.

 

Welches Hormon sorgt entscheidend dafür, dass sich nach dem Follikelsprung die Reste des Follikels innerhalb weniger Tage zum Gelbkörper umbilden?

Das luteinisierende Hormon sorgt für die Umbildung des zurückbleibenden Follikelepithels zum Gelbkörper (Corpus luteum).

Das luteinisierende Hormon (LH) wird im Hypophysenvorderlappen (der Adenohypophyse) gebildet.

Stimuliert wird die Bildung des luteinisierenden Hormons durch das Releasing-Hormon Gonadoliberin aus dem Hypothalamus.

(GnRH = luteinisierendes Hormon Releasing-Hormon = LHRH)

 

Die Befruchtung der Eizelle erfolgt im oberen Abschnitt des Eileiters. (In der Ampulle der Tube). Wie lange dauert etwa die Wanderung der befruchteten Eizelle durch die Tube bis zur Einnistung in die Gebärmutter?

Die Wanderung der befruchteten Eizelle durch den Eileiter (die Tube) dauert etwa 4-5 Tage. Die befruchtete Eizelle beginnt sich bereits während der Wanderung durch die Tube zu teilen. Im Stadium von etwa 16 Zellen wird die Gebärmutterhöhle erreicht.

 

Erklären Sie den Begriff Epididymis!

Der Begriff Epididymis wird für den Nebenhoden verwendet.

 

Welche Aufgabe hat der Nebenhoden?

Der Nebenhoden ist der Reifungsort für die Samenzellen, die im Hoden gebildet wurden. Außerdem werden die Spermien im Nebenhoden bis zum nächsten Samenerguss gespeichert.

Zur Erinnerung: der Nebenhoden liegt an der Rückfläche des Hodens.

 

Erklären Sie den Begriff Amnion!

Der Embryo (Fetus) ist von einer Fruchthöhle umgeben.

Das Amnion ist die innerste Eihaut der den Embryo (Fetus) umgebenden Fruchthöhle.

Im Amnion wird das Fruchtwasser gebildet.

 

Erklären Sie den Begriff Nidation!

Unter Nidation versteht man die Einnistung der befruchteten Eizelle.

Die im oberen Abschnitt des Eileiters befruchtete Eizelle teilt sich bereits bei ihrer Wanderung durch den Eileiter und erreicht im Stadium der Blastozyste die Gebärmutterhöhle. Die Einnistung der Blastozyste in die Schleimhaut des Uterus wird als Nidation bezeichnet.

 

Wo suchen Sie die Leydig-Zwischenzellen?

Die Leydig-Zwischenzellen findet man im Interstitium (Zwischengewebe) des Hodens.

Die Leydig-Zellen produzieren Testosteron. Das Testosteron wiederum stimuliert die Spermienproduktion.

 

Sie lesen im Zusammenhang mit einer Bauchhöhlenschwangerschaft, dass sich die befruchtete Eizelle am häufigsten im Douglas-Raum festsetzt. Wo befindet sich der Douglas-Raum?

Der Douglas-Raum ist die tiefste Stelle in der Bauchhöhle der Frau.

Der Douglas-Raum kann man sich als eine taschenförmige Einsenkung des Bauchfells vorstellen. Diese taschenförmige Einsenkung kommt zustande, weil das Peritoneum (das Bauchfell) vom Mastdarm (Rektum) auf die Gebärmutter (Uterus) umschlägt.

 

Was versteht man unter dem Begriff Descensus testis?

Während der Embryonalzeit entsteht der Hoden an der hinteren Leibeswand etwa in Höhe des unteren Lendenwirbels.

Würde der Hoden dort oder an anderer Stelle im Bauchraum verbleiben, so wäre eine Spermienbildung nicht möglich, da zur Bildung der Spermien eine niedrigere Temperatur als im Bauchraum erforderlich ist.

Die Wanderung des Hodens durch die vordere Bauchwand und den Leistenkanal ins Skrotum wird als Descensus testis (Abstieg des Hodens) bezeichnet.

 

Der größte Anteil an Androgenen (Testosteron) wird bei Mann in den Hoden produziert. Welche Zellen sind im Hoden speziell für die Bildung und Ausschüttung von Testosteron zuständig?

Die Leydig-Zwischenzellen.

 

Aus welchen 3 Teilen besteht der Nebenhoden?

Der Nebenhoden besteht aus dem Nebenhodenkopf, dem Nebenhodenkörper und dem Nebenhodenschwanz.

Zur Erinnerung: im Nebenhoden reifen die unreifen Samenzellen zu befruchtungsfähigen Spermien heran und werden dort gespeichert.

 

Nennen Sie die vier akzessorischen Geschlechtsdrüsen des Mannes!

Bläschendrüsen,

Prostata (Vorsteherdrüse),

Cowper Drüsen (Bulbourethraldrüse)

Ampulla ductus deferentis (Samenleiterampulle)

 

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