Stoffwechsel (Leber, Pankreas, Hormone, Schilddrüse)

Auf dieser Seite finden Sie Fragen und Antworten zu Krankheiten des Stoffwechsels, der Leber, der Pankreas und des Hormonsystems.

 

Fragen und Antworten:

 

Welche Ursachen liegen meist einer akuten Pankreatitis zu Grunde?

Bei einer akuten Pankreatitis dominieren zwei Hauptursachen:

  • Abusus von Alkohol
  • Erkrankungen der Gallenwege (z.B. Verschluss durch Gallenstein an der Papilla vateri)

seltenere Ursache sind:

  • Infektionen wie Hepatitis, Scharlach, Mumps
  • Traumen (ERCP, Operation, Oberbauch-Trauma…)
  • Medikamente: Zytostatika….
  • Tumore, Steine im Pankreasgang…

Näheres zur Pankreatitis:  http://heilberufe-ausbildung.de/Pankreas/pankreatitis.htm

 

Beschreiben Sie das Stemmer-Zeichen!

Das Stemmer Zeichen prüft man zum Nachweis eines Lymphödems. Bei einem Lymphödem lässt sich über den Zehen keine Hautfalte abheben. (Positives Stemmer-Zeichen).

 

Erklären Sie, wie es im Zusammenhang mit einem Gallensteinleiden zu einem Ikterus kommen kann!

Unter einem Ikterus versteht man eine gelbliche Verfärbung der Haut und der Skleren bei Erhöhung des Bilirubinwertes.

Im Zusammenhang mit einem Gallensteinleiden kann ein Stein aus der Gallenblase in den Duktus choledochus gelangen und dort zu einer Blockade des Gallenflusses führen. Es kommt dann zum posthepatischen Ikterus.

Nähere Einzelheiten zum Ikterus finden Sie unter:

http://www.heilberufe-ausbildung.de/Leber/Ikterus.htm

 

Nennen Sie die wichtigsten Ursachen für eine Leberzirrhose!

Die mit Abstand wichtigste Ursache der Leberzirrhose ist in den industrialisierten Ländern der Alkoholkonsum mit rund 50-60 % aller Fälle

weitere Ursachen der Leberzirrhose sind:

  • chronische Virus-Hepatitis  ( rund 30% der Fälle)
  • seltene Ursachen der Leberzirrhose sind:
  • chronische Insuffizienz des rechten Herzens
  • Störungen des Galleabfluss (biliäre Leberzirrhose)
  • Toxine (Gifte)
  • Morbus Wilson (Speicherkrankheit von Kupfer)
  • Hämochromatose (Speicherkrankheit von Eisen)

Näheres zur Leberzirrhose finden Sie unter:

http://www.heilberufe-ausbildung.de/Leber/Leberzirrhose.htm

 

Welche hormonellen Veränderungen finden Sie bei einer Hypothyreose?

Bei einer Hypothyreose – der Unterfunktion der Schilddrüse – sind die beiden Schilddrüsenhormone T3 und T4 im Blut vermindert.

Solche Patienten leiden unter Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, ständiger Müdigkeit und einer teigig aufgedunsenen Haut, die man als Myxödem bezeichnet.

 

Welche Begleiterkrankungen oder Verhaltensweisen führen gehäuft zu einer akuten Pankreatitis?

Der akuten Pankreatitis liegt eine Selbstverdauung der Bauchspeicheldrüse zu Grunde. Auslöser dieser Selbstverdauung können Gallensteine sein, die in der Papilla vateri auch den Fluss der Galle blockieren.

Insbesondere muss bei einer akuten Pankreatitis aber auch an einen Alkoholmissbrauch gedacht werden.

 

Wann spricht man bei einer Leberentzündung von einer chronischen Hepatitis?

Eine chronische Hepatitis liegt immer dann vor, wenn die Entzündung der Leber nach 6 Monaten noch nicht ausgeheilt ist.

Besonders die Hepatitis C neigt zum chronischen Verlauf.

 

Erklären Sie die Krankheit Akromegalie!

Eine Akromegalie entsteht, wenn ein Tumor in der Hypophyse im Erwachsenenalter zu viel Wachstumshormon bildet. (Wachstumshormon = GH = STH = Somatotropin).

Es kommt dann an einigen Körperstellen zu einem verstärkten Wachstum. Bei der Akromegalie findet man insbesondere eine Vergrößerung von Händen und Füßen und die Vergröberung der Gesichtszüge durch ein verstärktes Wachstum des Kinns, der Stirn und der Nase. Zusätzlich kommt es auch zur Vergrößerung der Zunge.

 

Erklären Sie den Begriff Hepatosplenomegalie!

Eine Hepatosplenomegalie liegt vor, wenn gleichzeitig die Leber (Hepatomegalie) und die Milz (Splenomegalie) vergrößert sind.

Eine Hepatosplenomegalie kann bei ganz unterschiedlichen Krankheitsbildern auftreten. So zum Beispiel bei Herzinsuffizienz (Rechtsherzinsuffizienz) als auch bei malignen Erkrankungen des Blutbildes wie Leukämien oder der Polycythaemia vera.

Näheres zur Polycythaemia vera finden Sie unter:  http://www.heilberufe-ausbildung.de/Blut/Polycytaemie.html

 

Wann spricht man von einem Diabetes mellitus Typ I?

Bei einem Diabetes mellitus Typ I besteht ein absoluter Insulinmangel. Bei dieser Form des Diabetes produziert das Inselorgan in der Bauchspeicheldrüse kein Insulin oder nur unzureichend Insulin.

 

Unterscheiden Sie die Begriffe diabetischen Nephropathie und diabetische Neuropathie!

Der diabetischen Nephropathie liegt eine Schädigung der Nierengefäße zu Grunde. Im Langzeitverlauf kann es zur Niereninsuffizienz kommen.

Der diabetischen Neuropathie liegt eine Schädigung peripherer Nerven zu Grunde. Dabei können sowohl motorische, sensible wie auch autonome Nerven betroffen sein.

 

Im Zusammenhang mit der Diagnostik von Erkrankungen der Gallenblase, der Gallengänge oder des Gangs der Bauchspeicheldrüse führt man häufig eine ERCP durch. Erklären Sie den Begriff ERCP

der Begriff ERCP steht für endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie.

Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich eine Untersuchungsmethode, bei der man zunächst endoskopisch den Zwölffingerdarm (das Duodenum) darstellt und dann Kontrastmittel in die Gallenwege und in den Pankreasgang (Gang der Bauchspeicheldrüse) injiziert und diese dann im Röntgenbild darstellt.

 

Eine der häufigsten angeborenen (genetisch bedingten) Stoffwechselerkrankungen ist die Mukoviszidose. Erklären Sie im Prinzip dieses Krankheitsbild!

Bei der Mukoviszidose (zystischen Fibrose) bilden die exokrinen Drüsen einen sehr zähflüssigen Schleim. Hiervon besonders betroffen sind die Lunge und die Bauchspeicheldrüse.

Der zähe Schleim in den Atemwegen führt zu einem Sekretstau und damit zu häufigen Atemwegsinfektionen, einem chronischen Husten und vielfach auch Lungenentzündungen. Im längeren Verlauf können sich auch Bronchiektasen bilden.

Bei Patienten mit einer Mukoviszidose ist der Schweiß sehr salzig. (Der Chloridgehalt im Schweiß ist erhöht).

Näheres zur Mukoviszidose finden Sie unter: http://www.heilberufe-ausbildung.de/Lunge/Mukoviszidose.html

 

Was versteht man unter dem Fachausdruck Hyperglykämie?

Eine Hyperglykämie kann man im deutschen Sprachraum mit Überzuckerung übersetzen.

Eine Hyperglykämie ist eine krankhaft vermehrte Menge an Glukose im Blut (Blutzucker). Die Hyperglykämie ist das Leitsymptom des Diabetes mellitus.

 

Stellen Sie sich vor: Ihnen wird von einer Patientin die folgende Frage gestellt:

Und zwar wurde bei mir Diabetes festgestellt. Aber nicht so schlimm, dass man was machen müsste (Tabletten oder Spritzen) meine Frage: weil ich das nicht so ganz verstehe ich dachte nämlich immer entweder hat man die Krankheit oder nicht?

Unsere Antwort auf diese Frage:

die Vorstellung, dass man eine Krankheit habe oder nicht habe, ist weit verbreitet, aber so nicht ganz richtig. Mit einer Krankheit verhält es sich nicht wie schwarz oder weiß. Bei Krankheiten gibt es dazwischen viele Graustufen. Gesund oder krank gleicht oft dem Ausschlag eines Pendels, vom Gesundsein bis zum Kranksein!

Der häufigere Typ des Diabetes – der Diabetes mellitus Typ 2 – ist hier für ein sehr gutes Beispiel.

Bei dieser Form des Diabetes mellitus, die man früher Altersdiabetes nannte, wird im Anfangsstadium noch genügend Insulin in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Besonders bei übergewichtigen Menschen oder Menschen, die eine Veranlagung zum Diabetes mellitus Typ 2 geerbt haben, besteht jedoch eine Resistenz gegen Insulin.

Bei diesen Menschen verliert das Insulin mehr und mehr seine Wirkung auf die Körperzellen. Die normale Wirkung des Insulins auf die Zellen besteht darin, dass unter Einfluss des Insulins, die Zellen ihrer Poren öffnen und den Blutzucker (die Glukose) in die Zellen hineinlassen.

Verliert das Insulin diese Wirkung, so steigt die Glukose (der Blutzucker) im Blut an und es besteht eine für einen Diabetiker typische Stoffwechsellage. (Nüchternblutzucker über 125 mg/dl). In diesem Fall schlägt das Pendel in Richtung Kranksein aus.

Wenn diese Menschen sich jedoch mehr bewegen und damit mehr Glukose verbrauchen und sich gesund ernähren (weniger Glukose zuführen), reicht das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Insulin aus, um genügend Glukose in die Zellen hinein zu lassen und der Blutzuckerspiegel sinkt auf Normalwerte. In diesem Fall schwingt das Pendel wieder zurück zum Gesundsein.

In einem bestimmten Stadium des Diabetes mellitus Typ 2 hat der Betroffene es also selbst in der Hand, ob er gesund oder krank ist.

 

Erklären Sie den Begriff Hyperparathyreoidismus!

Unter Hyperparathyreoidismus versteht man eine Überfunktion der Nebenschilddrüse mit vermehrter Bildung des Parathormons.

Diese Überfunktion kann verschiedene Ursachen haben. So zum Beispiel kann ein Tumor einer der Nebenschilddrüsen (der Epithelkörperchen) zu einer vermehrten Ausscheidung von Parathormon führen.

 

Was versteht man unter einer Struma-Prophylaxe?

Unter einer Struma-Prophylaxe versteht man die Zugabe von Jod über das Speisesalz. Aber auch Zusatz von Jod in Fertigprodukten wie Backwaren oder Konserven.

Zum Verständnis muss man wissen: der tägliche Bedarf von Jod liegt bei etwa 200 µg. In Jodmangelgebieten, wie sie meist in Deutschland vorkommen, kann dieser Jodbedarf meist nicht über eine normale Nahrung gedeckt werden.

Bei Jodmangel kommt es aber zur Vergrößerung der Schilddrüse (zur Ausbildung einer Struma).

 

Was versteht man unter einem Gestationsdiabetes?

Von einem Gestationsdiabetes spricht man, wenn die gestörte Glukosetoleranz oder der Diabetes mellitus erstmals im Zusammenhang mit der Schwangerschaft auftrat.

 

In der Atemluft eines Patienten riechen Sie Substanzen, die Sie an faules Obst oder an einen Nagellackentferner erinnern. Woran sollten Sie bei diesem Symptom denken?

Man spricht im Falle eines Geruchs nach faulem Obst oder nach Nagellackentferner vom Azetongeruch.

Azeton wird über den Harn und die Lunge ausgeschieden. Bei einer ausgeprägten diabetischen entgleisten Stoffwechsellage riecht die Atemluft nach Azeton. Besonders im Zusammenhang mit Bauchschmerzen ist der Azetongeruch in der Atemluft charakteristisch für eine Übersäuerung des Stoffwechsels (Ketoazidose) infolge eines entgleisten Zuckerstoffwechsels.

 

Erklären Sie den Begriff Cholezystolithiasis!

Cholezystolithiasis bedeutet, dass Konkremente (Gallensteine) in der Gallenblase liegen.

Von Choledocholithiasis spricht man, wenn Gallensteine im Duktus choledochus liegen.

 

Was ist ein Myxödem?

Zunächst vorweg: ein Myxödem darf nicht mit einem Ödem verwechselt werden, auch wenn beide Veränderungen äußerlich als Schwellung erscheinen.

Ein Myxödem findet man typischerweise (aber nicht nur) bei einer Schilddrüsenunterfunktion (einer Hypothyreose).

Das Myxödem ist eine lokale in der Haut und im Fettgewebe auftretende Wucherung des Bindegewebes. Die betroffenen Hautstellen sehen teigig geschwollen aus und fühlen sich kühl, trocken und rau an. Die typischen Manifestationsorte des Myxödems sind das Gesicht und besonders die untere Extremität.

Im Gegensatz zum Ödem (einer Wassereinlagerung im Gewebe) bleiben bei Druck auf das Myxödem keine Dellen zurück.

 

Erklären Sie, warum es bei einer Unterfunktion der Nebenschilddrüse (einem Hypoparathyreoidismus) häufig zu einer Tetanie kommt!

Bei der Unterfunktion der Nebenschilddrüse (Hypoparathyeroidismus) ist das Serum-Kalzium erniedrigt. Dies führt zu tetanischen Krämpfen und auch zu einer erhöhten neuro-muskulären Erregbarkeit.

Bei Beklopfen des Nervus facialis (VII. Hirnnerv) vor dem Ohr kommt es zu Muskelzuckungen an Wange und Mundwinkel.

Näheres zur Nebenschilddrüse und ihren Erkrankungen finden Sie auf unserer Webseite unter:

http://www.heilberufe-ausbildung.de/Neben_Schilddruese/multiple_Choice_Nebenschilddruese.htm

 

Bei welchen Erkrankungen erwarten Sie im Labor einen erhöhten Wert der Amylasen?

Eine erhöhte Amylase-Aktivität im Blut stellt man bei folgenden Erkrankungen fest:

  • Mumps (Parotitis), entspricht einer Entzündung der Speicheldrüsen
  • akuter und chronischer Pankreatitis, (Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Abflusstörungen der Gallenwege (Cholestase)
  • Nierenversagen

Zur Erinnerung aus der Anatomie: die Alpha Amylase wird nicht nur in der Bauchspeicheldrüse sondern auch in den Speicheldrüsen des Mundes gebildet.

 

Ösophagusvarizen sind Erweiterungen der Venen in der Speiseröhre. Auf welche Erkrankung deuten Ösophagusvarizen meist hin?

Auf eine Leberzirrhose.

Es kommt typischerweise zur Ausbildung von Ösophagusvarizen bei einer Erhöhung des Drucks in der Pfortader. (Bei einer portalen Hypotension).

Kann das Blut nicht mehr ungehindert durch die Pfortader in die Leber strömen, so wird es zurück gestaut. So unter anderem in die Venen der Speiseröhre, die sich prall wie Krampfadern auffüllen.

 

Wann spricht man in der Medizin von einer Struma?

Der Begriff Struma wird in der Medizin verwendet für eine vergrößerte Schilddrüse.

Bitte beachten Sie: der Begriff Struma (Kropf) steht nicht für eine Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse.

 

Was ist die häufigste Ursache einer Struma (einer vergrößerten Schilddrüse)?

Die mit Abstand häufigste Ursache einer Struma ist ein Jodmangel.

Die Schilddrüse produziert die Hormone Trijodthyronin und Thyroxin (T3 und T4). Um diese Hormone bilden zu können benötigt die Schilddrüse Jod.

Bei einem Jodmangel kommt es zu einer Verminderung der Bildung von T3 und T4. Auf diesen Mangel reagiert die Hypophyse mit einer vermehrten Ausscheidung von TSH. Diese vermehrte Ausscheidung von TSH stimuliert das Größenwachstum der Schilddrüse.

 

Worin besteht die besondere Gefahr einer Hepatitis C?

Bei der Hepatitis C verlaufen etwa 50 % aller Fälle chronisch. (Von einer chronischen Hepatitis spricht man, wenn die Leberentzündung auch nach 6 Monaten noch nicht ausgeheilt ist).

Im Zusammenhang mit einer chronischen Hepatitis kann es zur Leberzirrhose oder auch zur Entwicklung eines Leberzellkarzinom kommen.

 

Bei einer Leberzirrhose findet man unter anderem Leberhautzeichen. Nennen Sie einige typische Leberhautzeichen.

  • Gefäßspinnen (Spider naevi
  • Palmarerythem (Rötung der Handinnenflächen)
  • Plantarerythem (Rötung der Fußsohlen)
  • Lackzunge,

 

Sie lesen, dass es im Zusammenhang mit einer Leberzirrhose zur Ausbildung einer Gynäkomastie kommen kann. Erklären Sie den Begriff Gynäkomastie!

Bei einer Gynäkomastie bildet sich beim Mann eine weiblich aussehende Brust aus.

Bei der Leberzirrhose kommt es zu hormonellen Störungen, die beim Mann neben einer Gynäkomastie auch zu Veränderungen der sekundären Geschlechtsbehaarung, Potenzstörungen und zur Hodenatrophie führen können.

 

Welche hormonellen Veränderungen finden Sie bei einer Hypothyreose?

Bei einer Hypothyreose – der Unterfunktion der Schilddrüse – sind die beiden Schilddrüsenhormone T3 und T4 im Blut vermindert.

Solche Patienten leiden unter Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, ständiger Müdigkeit und einer teigig aufgedunsenen Haut, die man als Myxödem bezeichnet.

 

Welche Begleiterkrankungen oder Verhaltensweisen führen gehäuft zu einer akuten Pankreatitis?

Der akuten Pankreatitis liegt eine Selbstverdauung der Bauchspeicheldrüse zu Grunde. Auslöser dieser Selbstverdauung können Gallensteine sein, die in der Papilla vateri auch den Fluss der Galle blockieren.

Insbesondere muss bei einer akuten Pankreatitis aber auch an einen Alkoholmissbrauch gedacht werden.

 

Wann spricht man bei einer Leberentzündung von einer chronischen Hepatitis?

Eine chronische Hepatitis liegt immer dann vor, wenn die Entzündung der Leber nach 6 Monaten noch nicht ausgeheilt ist.

Besonders die Hepatitis C neigt zum chronischen Verlauf.

 

Erklären Sie das Zustandekommen des Neugeborenenikterus!

Der Neugeborenenikterus ist eine gelbliche Verfärbung der Haut und der Schleimhäute in der Neugeborenenperiode.

Meist entsteht der Neugeborenenikterus aufgrund eines vermehrten Zerfalls der roten Blutkörperchen (Hämolyse) sowie zusätzlich aufgrund der Schwäche des Neugeborenen, den vermehrten Anfall des Bilirubins zu verstoffwechseln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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