Lunge

Auf dieser Seite finden Sie Fragen rund um das Thema „Lunge“

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Lernen.

 

Was versteht man unter den Choanen?

Die Choanen sind die hintere Nasenöffnung.

Die Luft strömt durch die größeren (sichtbaren) Nasenöffnungen in die Nase ein und gelangt dann durch die Choanen (hinteren Nasenöffnungen) in den Rachen.

 

Erklären Sie den Begriff Totraumvolumen!

Der Begriff Totraumvolumen lernen Sie im Zusammenhang mit den Atemvolumina. Unter Totraumvolumen versteht man das Luftvolumen in den Atemwegen, in denen kein Gasaustausch stattfindet. (Zum Totraumvolumen gehört unter anderem die Luft in der Luftröhre und in den Bronchien).

 

Welche für den fetalen Kreislauf wichtige Gefäßbahn verbindet die Lungenarterie mit dem Aortenisthmus?

Der Ductus arteriosus Botalli.

 

Über wie viele Lappen verfügt die rechte und die linke Lunge?

Die rechte Lunge verfügt über 3 Lungenlappen. (Oberlappen, Mittellappen und Unterlappen.

Die linke Lunge verfügt über 2 Lungenlappen. (Oberlappen und Unterlappen).

 

Durch welche knöcherner Struktur ziehen die Fasern des Riechnervs (des Nervus olfactorius) in den oberen Abschnitt der Nase?

Durch das Siebbein (os ethmoidale)

 

Wie wird jene Stelle in der Lunge genannt, an dem die Blutgefäße, Nerven und Lymphbahnen sowie die Hauptbronchien in die Lunge einstrahlen?

Lungenhilum

 

In welchem Abschnitt des Thorax findet man das Herz und den Thymus?

Im Mediastinum.

Das Mediastinum ist der Raum zwischen der rechten und linken Lunge.

 

Wie heißen die großen Öffnungen, die die Nasenhöhle mit dem Rachen verbinden?

Choanen (Einzahl Choane)

 

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Wo befindet sich der Pleuraspalt?

Der Pleuraspalt findet sich zwischen dem Rippenfell (Pleura parietalis) und dem die Lunge bedeckenden Lungenfell (Pleura viszerales).

 

Was versteht man unter Vitalkapazität?

Die Vitalkapazität ist die Menge an Luft, die wir nach tiefster Einatmung vollständig ausatmen können.

 

 

Im Epithelgewebe der Lungenbläschen (Alveolen) gibt es Zellen, die man als Typ-II-Pneumozyten bezeichnet. Welche Funktion haben diese Zellen?

Die Typ-II-Pneumozyten produzieren eine oberflächenaktive Substanz, die als Surfacant-Faktor bezeichnet wird.

Dieser Surfacant-Faktor sorgt dafür, dass die Alveolen nicht zusammenfallen.

Das Wissen um den Surfacant-Faktor ist wichtig, da bei Frühgeborenen dieser Faktor nicht ausreichend gebildet wird und es hierdurch bei Frühgeborenen häufiger zu einem Atemnot-Syndrom kommt.

 

Was versteht man unter dem Mediastinum?

Das Mediastinum ist der zwischen den beiden Lungen gelegene Mittelteil des Brustkorbs. Nach kaudal wird das Mediastinum vom Zwerchfell begrenzt.

Im Mediastinum findet man das Herz sowie die großen Gefäße aber auch den Thymus.

 

Nennen Sie mindestens 2 Nasennebenhöhlen. Die fortgeschrittenen Mitglieder in dieser Gruppe sollten 4 Nasennebenhöhlen nennen können!

Stirnhöhle (Sinus frontalis)

Kieferhöhle (Sinus maxillares)

Siebbeinhöhle (Sinus ethmoidalis)

Keilbeinhöhle (Sinus sphenoidalis).

 

Betrachtet man die beiden Lungenhälften von außen, so ist jede der Lungen von einer glatten Haut umgeben. Wie wird diese „Haut“ über der Lunge genannt?

Pleura

(Die Pleura ist – wie das Peritoneum – eine sehr dünne, spiegelglatte Epithelschicht. Die dünnen serösen Häute (Serosa) vermögen reichlich Flüssigkeit zu bilden.)

Im Mund und Rachen (Pharynx) sind Speise und Luft nicht getrennt.

 

Welche anatomische Struktur verhindert, dass Speise aus dem Rachen in die Luftröhre gelangt?

Der Kehldeckel oder die Epiglottis.

 

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Was passiert bei einer Exspiration?

Bei der Exspiration (Ausatmung) erschlaffen das Zwerchfell und die äußeren Zwischenrippenmuskeln (Mm. Intercostalis externi). Aufgrund der eigenen Elastizität des Lungengewebes verengt sich hierdurch der Thorax und Luft wird aus den Lungen herausgepresst.

 

An welchem Ort findet der Gasaustausch statt?

Der Gasaustausch findet in den Alveolen = Lungenbläschen statt.

 

Erklären Sie den Begriff: alveolären Totraum!

Im Zusammenhang mit den Atemvolumina unterscheidet man unter anderem einen anatomischen Totraum und einen alveolären Totraum.

Unter dem anatomischen Totraum wird jener der Atemwege verstanden, in dem kein Gasaustausch stattfindet. Dies sind beispielsweise der Kehlkopf, die Luftröhre und die Bronchien.

Unter dem speziellen Begriff des alveolären Totraums versteht man Bereiche in den Alveolen, die zwar von Luft durchströmt werden, die aber nicht mehr durchblutet werden. Infolge der fehlenden Durchblutung nehmen auch diese Bezirke der Alveolen nicht am Gasaustausch teil.

 

Beschreiben Sie die Position des Zwerchfells – des Diaphragmas – bei der Ausatmung!

Bei der Ausatmung (bei der Exspiration) entspannt sich das Muskelgewebe im Zwerchfell. Die Zwerchfellkuppel hebt sich hierdurch an und das Volumen der Lunge wird kleiner.

 

Wie nennt man den Raum zwischen den beiden Lungen?

Der Raum zwischen der rechten und linken Lunge wird Mittelfellraum oder in der Medizin Mediastinum genannt.

Das Mediastinum enthält unter anderem das Herz und den Thymus sowie alle Strukturen, die vom Hals oder vom Thorax zur Bauchhöhle verlaufen. (Zum Beispiel Ösophagus und Aorta).

 

Nennen Sie die 4 Knorpel, aus denen der Kehlkopf (der Larynx) aufgebaut ist!

Schildknorpel (sogenannter Adamsapfel),

Kehldeckel (Epiglottis),

Ringknorpel,

Stellknorpel (Aryknorpel)

 

Wie nennt man in der Anatomie den Teil des Lungenfells, der dem rechten und linken Lungenflügel jeweils direkt aufliegt?

Pleura viszerales,

zur Erinnerung: die Rippen und die Zwischenrippenmuskulatur werden von innen vom Rippenfell = Pleura parietalis ausgekleidet.

 

Erklären Sie den Begriff Glottis?

Unter der Glottis versteht man in der Anatomie den Stimmlippenapparat mit den zugehörigen Stellknorpeln sowie der zugehöriger Stimmritze.

Sie könnten auch sagen: die Glottis setzt sich zusammen aus den die Stimmfalten gemeinsam mit den Stimmbändern.

 

Welche Veränderung im Blut wirkt am stärksten auf die Steigerung der Atmung?

Eine Erhöhung des Kohlendioxids im Blut stellt den stärksten Anreiz für eine Steigerung der Atmung dar.

Sie könnten es auch so ausdrücken: der erhöhte Kohlendioxidpartialdruck ist der stärkste Anreiz für die Steigerung der Atmung.

 

Erklären Sie den Begriff Atemminutenvolumen!

Unter dem Atemminutenvolumen versteht man das Produkt aus dem Volumen eines einzelnen Atemzuges und der Atemfrequenz (der Anzahl der Atemzüge pro Minute).

In Ruhe beträgt das Atemminutenvolumen ca. 7,5 l/min (bei einer angenommenen Atemfrequenz von 15 Atemzügen und dem Volumen eines einzelnen Atemzuges von 0,5 l).

 

Erklären Sie den Begriff Atemzugvolumen!

Das Atemzugvolumen ist das Volumen, dass wir unter normalen Bedingungen ständig ein- und ausatmen. Beim Erwachsenen beträgt das Atemzugvolumen ca. 500 ml.

 

Erklären Sie den Begriff Totalkapazität in Zusammenhang mit der Lungenfunktion!

Die Totalkapazität ist jene Luftmenge, die die Lunge nach maximaler Einatmung (Inspiration) aufnehmen kann. Die Totalkapazität ist also die gesamte Luftmenge, die sich in der Lunge befindet. Die Totalkapazität setzt sich zusammen Vitalkapazität und Residualvolumen.

Statt des Begriffes Totalkapazität könnten sie auch den Begriff maximales Füllungsvolumen gebrauchen.

Beim gesunden Erwachsenen beträgt die Totalkapazität zwischen 4,5 l und 5,5 l.

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